BRUCKNERS NEUNTE
sinfonìa visìbile in re minore rigeneratione bruckner
Plot
19.Jahrhundert.
Am Ende seines Lebens komponiert der weltweit bekannte Musiker Anton Bruckner seine Neunte und letzte Symphonie. Dabei sinniert er, den eigenen Tod unmittelbar vor Augen, über den 'Sinn des Sterbens'. Takt für Takt fühlt er sich dabei in den Todeskampf von Gefolterten, Hingerichteten und Ertrinkenden der ereignisreichen Geschichte seines Geburtsortes hinein und stirbt mit ihnen tausend leidvolle letzte Sterbeminuten. Mit Nuntius Mortis, seinem drohenden Todesvogel, der bereits nervig geifernd an seiner Kirchenorgel hockt, versucht Bruckner vergeblich, seinen letzten Daseinsakt zu schließen, um seine finale Komposition nicht ohne Sinn des Sterbens, den er sein Leben lang gesucht hat, unvollendet lassen zu müssen. Erst in seinen allerletzten, halluzinierenden Atemzügen sieht er sich visionär als Hologramm vor einem jungen Computerfreak der Jetztzeit schweben. Dieser generiert ihm mit nur einem Tastendruck über ein KI-Tool in wenigen Sekunden den letzten, noch fehlenden vierten Satz als Hymne zum 'Sinn des Lebens'. Davon überwältigt kann Bruckner mit Tränen in den digitalen Augen endlich Frieden mit seinem Tod schließen...
"Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein“
(Offenbarung 21,4).
GOODIES
Szenenbilder
Filmausschnitt
Ein kurzer, dramatischer Ausschnitt aus BRUCKNERS NEUNTER wird von ihm selbst gespielt ...
Schlüsselszene

Großaufnahme.
Im flackernden Kerzenlicht sitzt der alte, sterbende Komponist Anton Bruckner an seiner geliebten Kirchenorgel in St. Florian. Mit seinen zittrigen, knorrigen Händen intoniert er mühsam seine letzte, dem Schöpfer gewidmete Neunte Symphonie auf dem Manual. Über ihm hockt der Todesbote Nunius Mortis in Gestalt eines riesigen schwarzen Rabenvogels und versucht, ihn mit Schnabel und gespreizten Flügeln am Spielen zu hindern. Mit glühenden Augen schaut er Bruckner drohend an...
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Soundtrack
Demoversion aus der
"sinfonìa visìbile in re minore rigeneratione bruckner"
INHALT
Die Chronologie der über 50jährigen Entwicklung der Kontrafaktur BRUCKNERS NEUNTE
LEGENDE
U n v o l l e n d b a r audiovisuell dargestellt
Diese vom Gesamtkunstwerker Walter Wilhelm Legenstein in seiner PUTSTONE IDEAFACTORY
aus Bruckners Neunter Symphonie in jahrzehntelangem Studium kontrafakturierte "sinfonìa visìbile"
ist eine längst fällige zeitgemäße Form der Darbietung Klassischer Musik.

Unisono in vier Projektionsebenen, also für jeden in dieser Kompaktheit erlebbarer gemacht als die Wirklichkeit selbst, soll dem Auditorium auf jedem einzelnen Sitzplatz in brillanter Ton- und Bildqualität ein überwältigendes audiovisuelles Schauspiel der ganz besonderen Art dargeboten werden. Mit bisher so noch nie gehörten KI-gestützten magisch-virtuosen Klangbildern und Szenerien aus der ereignisreichen Geschichte des Abendlandes wölbt sich über den Zuschauerraum ein gewaltiger dreidimensionaler Erlebnisdom der Superlative.
Ist das überhaupt erlaubt?
Walter Wilhelm Legenstein: In meiner freidenkenden künstlerischen Eigenschaft als Autor und Regisseur habe ich mich vor über 40 Jahren im Geburtsort von Anton Bruckner an ein zugegeben sehr ehrgeiziges Projekt herangewagt, nämlich der vom Schöpfer selbst vorgegeben bildlichen Umsetzung einer bis dato unfertigen klasssichen Symphonie. Gleich zu Beginn meiner Idee BRUCKNERS (unvollendete) NEUNTE aus dem 19.Jhdt. zeitgemäß zu visualisieren, wurde ich von verschiedenen Seiten sofort kritisiert: Darfst Du das geniale Meisterwerk eines so bekannten Komponisten überhaupt nach Deinen Vorstellungen bearbeiten und als eigenes Werk veröffentlichen?
Eine berechtigte Frage!
Rechtliche Antwort: Ja! Die sog. Gemeinfreiheit bezeichnet alle Werke, die keinem Urheberrecht mehr unterliegen, demnach wegen Ablauf der Schutzdauer von 70 Jahren nach dem Tod des Urhebers (Bruckner ist über 100 Jahre tot). Nach § 3 UrhG werden zudem Bearbeitungen wie selbständige Werke geschützt. Das bedeutet, dass der Bearbeiter vollen urheberrechtlichen Schutz für seine Bearbeitungsleistung genießt.
Moralische Antwort: Nein! Deshalb bearbeite ich nur den in BRUCKNERS NEUNTER vom Komponisten selbst mangels damalier Technik nicht fertiggestellten und deshalb späteren Generationen überantworteten 4. Satz. Zudem liegen bei diesem musikalischen Werk aus dem 19. Jahrhundert selbstredend keine "visuellen" Urheberrechte vor.
Drehbuch
AUSZUG
Es geht um die Bewältigung des Todes.
Schlüsselszene
[ 19.Jhdt.; Später Herbstnachmittag; Stiftskirche St. Florian; Innen am Orgeltisch. ]
Der streng gläubige Anton Bruckner, Zeitgenosse Richard Wagners, genialer Komponist und bester Organist seiner Zeit, intoniert zusammen mit einem imaginären Symphonieorchester aus über hundert blutjungen Musiktalenten, das vor seinem nahenden Tod wohl allerletzte Mal seine gottgeweihte omnipotente NEUNTE SYMPHONIE.
Dem greisen Kirchenmusiker Bruckner mit wirren Nahtot-Halluzinationen bleibt unübersehbar nicht mehr viel Zeit auf Erden und daher möchte er mit all ihm noch zugute stehender Lebenskraft seine epochale Musikerzählung vom Wunder der göttlichen Schöpfung vom Anbeginn bis in die ewige Unendlichkeit des Daseins auf der Orgel weiter perfektionieren.
Er wird aber immer wieder vom hysterisch schreienden Abt Domnus am Spielen gehindert, weil dieser sowas wie böse dämonische Klänge in den für ihn abartig böse durchs Kirchenschiff dröhnenden Orgelpfeifen zu hören glaubt und diese schier teuflisch anmutende Musik deshalb in seiner berühmten Basilika zu St. Florian per deux nicht duldet. Er reckt den begehrten eisernen Schlüssel fürs Gotteshaus drohend in die Höhe des geweihten heiligen Raumes mit dem er Bruckner jederzeit den Zutritt zur geliebten Kirchenorgel verwehren kann.
Unweit davon, direkt am Altar beim Zugang zur Krypta erahnt man die Umrisse der düsteren Gestalt Nuntius Mortis, Bruckners Todesvogel, in seinem faltigen, bis zum Boden reichenden pechschwarzen Umhang. Ein ihn seit geraumer Zeit im Schutz des Schattens auf Tritt und Schritt folgendes mephistophelisches Wesen.
Die haltlose Ablehnung des mächtigen katholischen Gottesmannes und dagegen die tiefe Verzweiflung eines devot in hilflosem Gram auf den Holzboden der Empore niedersinkenden Bruckners prallen jäh aufeinander.
Bruckners Liebe zur Musik lässt ihn aber immer wieder aufbegehrend erstarken und es kommt neben der durch sein meisterliches Anspielen sofort berauschend erklingenden symphonischen Musik und den abenteuerlichen visuellen Synonymbildwerken, die wie Geistergemälde um die Brucknerorgel schweben, unweigerlich zu hitzig geführten Dialogen über die künstlerische Freiheit der Musik, dem bigott hoffenden Glauben der katholischen Religion versus Realität und Wahrheit der lebendigen Natur und das Lebensrecht aller Kreaturen.
BRUCKNERS NEUNTE sinfonìa visìbile in re minore rigeneratione bruckner
erzählt in schier überschwänglicher Bild- und Tongewalt audiovisuell die Geschichte des Abendlandes vom Anbeginn der Urerde über die ersten Siedler, die Feudalzeit, Kirche, Römer, Napoleon, Weltkriege - bis in die Jetztzeit und (unvollendbar) noch weiter in die Zukunft.
Was für ein mystisch-reales zeitgeschichtliches Abenteuer, mit allen modernen audiovisuellen Mitteln erzählt und mit einem gewaltig instrumentierten Soundtrack einer berühmten Symphonie dargeboten.
Walter Wilhelm Legenstein: Für mich als Drehbuchautor ist diese unglaublich inspirierende Bruckner-Symphonie aus dem 19. Jahrhundert nicht wie durch den fehlenden Schlusssatz offiziell vollkommen verkannt eine "Unvollendete", sondern vielmehr die erste von Menschenhand nicht vollendbare, also "Unvollendbare" Symphonie - unisono zur immerwährenden ewigen Schöpfung.
So entsteht eine mehrdimensionale Illusion in bisher nicht gekannter Verschmelzung von Orchester, Schauspiel und Film.
Die Wegbereiter
Für so ein ehrgeiziges Projekt benötigt man inspirierende Vor- und Mitdenker, die ganz genau wissen, wie so eine ehrgeizige zeitgemäße Visualisierung einer klassischen Symphonie aus dem 19. Jahrhundert theoretisch funktionieren könnte.
Sie bereicherten das Vorhaben von Beginn an durch ihre jeweils einzigartigen Talente, Qualifikationen und Erfahrungen.
Peter Jan Marthé
Exzessiver Bruckner-Dirigent und Klangmagier.
Komponierte für die finale Einstellung den unvollendbaren vierten Satzes der NEUNTEN.
Klaus Maria Brandauer
Kongenialer Schauspieler und Regisseur
Der weltberühmte Künstler regte unvermittelt eine Theaterfassung des BRUCKNER-Stoffes an.
Rudolf Schock
Deutscher Opern-, Lied- und Operettensänger
Stellte vor seinem Tod (1986) den wichtigen Kontakt zu Herbert von Karajan in Salzburg her.
Das Genie
Wenn man, wie die Mehrheit der Menschen auf Erden, nicht nur an dieses eine Leben, sondern an eine Wiedergeburt glaubt, sollte auch erlaubt sein, an das reinkarnative schöpferische Weiterwirken unserer verstorbenen genialen Musikerpersönlichkeiten denken zu dürfen ...
... der zeitgenössische berühmte österreichische Komponist und Bruckner-Dirigent Peter Jan Marthé ist gleichermaßen für mich so ein musikalisches Sinnbild des genialen Musikers Anton Bruckner aus dem 19. Jahrhundert.

Die Story

Auszug aus den ersten Seiten des Original DREHBUCHES vom 11.12.2007
New York
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San Francisco
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Amsterdam
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Auszug aus dem DREHKONZEPTES von 1985 mit Text, Bild und Partitur.
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